Jahr: 2017

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Kindergeburtstagsklassiker in gesund: Kalter Hund-Kekse

Kennst Du kalten Hund oder kalte Schnauze? Neben Fliegenpilzen (aus „Würstchen-Stengeln“ mit Tomatenhut und Mayo-Klecksen) ein echter Klassiker früher auf Kindergeburtstagen! Die Party war gelungen, wenn man mit verschmiertem Schokomund und aufgedunsenem Zuckerbauch seelig nach Hause tapste. So unbeschwert ungesund wie in den frühen 80ern geht es heute natürlich nicht mehr. Freundinnen erzählen mir von Kindergartenkindern, die ihren eigenen glutenfreien Kuchen mit auf die Geburtstagsfeier bringen oder von ihren Eltern striktes Zuckerverbot haben. Au weia, die armen Kleinen. Dann macht doch lieber diese gesunde Variante des alten Klassikers, dann haben alle was davon. Statt Palmin nehmen wir etwas Kokosöl, statt weißen die Vollkornkekse, statt Zucker und Schokolade Datteln, Feigen und roher Kakao. Dazu noch nährstoffreiche Mandeln. Und schon machst Du ein paar Kinder glücklich. … oder ohne Keks: Schoko-Bliss balls Wenn Du die Variante mit Keks nicht magst, weil Du z.B. auf industriell verarbeitete Produkte verzichtest, kannst Du aus dem „Teig“ auch schlichte, aber köstliche „Bliss balls“ machen. Dann einfach den Keks weglassen, den Teig rollen und kühl stellen. Ein wunderbarer energiereicher Snack zwischendurch. Gesunde …

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Natürlich gesüßtes Granola-Müsli in 30 Minuten

Als kühles Sommerfrühstück oder süßer, gesunder Snack zwischendurch: Dieses Nuss-Granola macht süchtig. Vor allem, wenn sich dazu ein paar frühlingshafte Früchte wie Erdbeere, Himbeere oder einfach Orange und Banane gesellen. Wie alle food4spirit-Rezepte ist es einfach und schnell gemacht: Spring jetzt in die Küche und Du hast in einer guten halben Stunde ein großes Glas duftendes Granola vor Dir. Das Leben kann so einfach sein, nicht? Kaltes oder warmes Frühstück – was ist besser? Ein Gesundheitstipp vorab: Eine Schüssel Müsli am Morgen ist nicht das Beste für Deine Verdauung. Deshalb empfehle ich das Nuss-Granola nicht wie hierzulande meist üblich morgens mit Milch oder Joghurt zu essen, sondern als crunchy Topping auf einem warmem Getreidebrei. Dieser unterstützt den natürlichen Verdauungszyklus des Körpers, nach dem das Verdauungsfeuer morgens noch nicht auf Hochtouren läuft und durch Kühles wie Milch oder Joghurt erloschen wird. Ein warmer Porridge liefert unserem Magen und der Verdauung einen sanften und trotzdem energievollen Start in den Tag. Allerdings ist mir Porridge allein, auch wenn es mit leckeren Früchten daherkommt, etwas zu „schlabberig“, irgendwie konsistenzlos. …

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Fabelhaftes Verdauungs-Frühstück: Bye bye, Blähbauch!

Achtung, es wird kurz schmutzig! Lasst uns über Stuhlgang plaudern. Gehst Du täglich aufs Klo? Falls nein, könnte es Zeit sein, Deine Verdauung auf Trab zu bringen. Täglicher Stuhlgang ist in der ayurvedischen Medizin Zeichen einer gesunden Verdauung, auch wenn westliche Mediziner diese Spanne deutlich weiter fassen. So gelten hier auch alle zwei oder sogar Tage als „normal“. Na klar, wir im Westen sind aufgrund unserer Ernährungsgewohnheiten eben „untenrum“ etwas träger. Da braucht es nicht viel, bis unsere Verdauung ganz ins Stocken gerät, denn unser Darm ist wie ein deutscher Beamter, er liebt Routine und reagiert sensibel auf Veränderungen wie unregelmäßige Mahlzeiten, Stress, Anspannung und hormonelle Schwankungen. Dann fährt er seinen Betrieb vorübergehend stark herunter, wir leiden unter Blähbauch, Völlegefühl und fühlen uns oft auch seelisch als wäre unsere Energie gestaut. Doch mit der richtigen Ernährung kannst Du viel dafür tun, Deinem Darm Beine zu machen: Der beste Start in den Tag dafür ist dieses schnell gemachte, ballaststoffreiche und leckere Frühstück. Das Frühstück besteht aus fünf Zutaten, die die Verdauung fördern und aus einer, die …

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Interview: Mit der richtigen Ernährung rheumatoide Arthritis heilen

Petra bekam mit Anfang 40 rheumatoide Arthritis. Trotz starker Medikamente kann die leidenschaftliche Bergsteigerin bald kaum mehr gehen, schlafen, einen Apfel schälen. Dank einer entzündungshemmenden Ernährung ist sie heute schmerzmittelfrei – und glücklicher als zuvor. Im Interview berichtet Petra von ihrer Heilung durch Ernährung.

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3 Zucker-Neuigkeiten und ein Rezept für Dattel-Leinsamen-Nutella

Heute erfahrt ihr drei News über den aktuellen Donald Trump der Ernährung: Zucker. Keiner mag ihn. Weil er Diabetes, Herzkrankheiten und Entzündungen fördert. Das wissen wir ja alles schon, aber neu ist: Dass 2017 Maissirup den europäischen Markt entert, Wissenschaftler Schweigegeld von der Zuckerlobby kassierten und Gary Taubes‘ famos recherchierte Buch „The case against sugar“. Und weil das ganz schön düster an der zuckrigen Front aussieht, gibt’s noch ein Rezept für gesunde Nutella dazu. Aus Datteln und Leinsamen. Perfekt mit Crepes als süßes Sonntagsfrühstück. Da kann der Zucker bleiben, wo der Pfeffer wächst. Zum Zusammenzuckern! Drei Fakten aus der Zucker-Welt Zuckerindustrie zahlte für Vertuschung von Studien: In den 60er Jahren bezahlte die Zuckerlobby Wissenschaftler dafür, dass sie gewonnene Erkenntnisse über die Schädlichkeit von Zucker herunterspielen und stattdessen die Schuld an Herzkrankheiten dem Fett in die Schuhe schoben. Beweise dafür entdeckte vor Kurzem die Universität Kalifornien (hier mehr dazu). 50.000 Dollar kassierten die Wissenschaftler damals für ihren Vertuschungsdienst. Nun ist das nichts Neues, man weiß auch, dass Coca-Cola ebenfalls ein hübsches Sümmchen springen ließ, um Studien …

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„Magische“ Umami-Sauce und die Entdeckung des 5. Geschmacks

Umami ist neben süß, sauer, salzig und bitter der fünfte Geschmack auf diesem Planeten. Er lässt sich als vollmundig-herzhaft beschreiben und löst bei vielen Menschen wahre Glücksgefühle aus. Entdeckt hat den Umami-Geschmack der Suppenliebhaber Herr Ikeda vor rund 100 Jahren in Japan. Auf japanischen Zutaten basiert auch diese vegane Umami-Sauce, die Gemüsegerichten intensive Würze verleiht und etwas für die Gesundheit tut. Seetangbrühe und die Mission des Herrn Ikeda Süß, salzig, sauer, bitter – diese Geschmacksrichtungen kennen wir seit hunderten von Jahren. Umami, der fünfte Geschmack, wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckt. Vollmundig kann man ihn nennen, ein schönes etwas aus der Mode gekommenes Wort, oder würzig, herzhaft. Er versteckt sich in vielen tierischen, proteinreichen Nahrungsmitteln, in Parmesan, Fleisch und Muttermilch zum Beispiel, vor allem in Fermentiertem und Gereiftem, aber auch in ausgesuchten pflanzlichen Quellen. Aber springen wir zunächst ins Jahr 1907, in die Küche der Familie Ikeda und erzählen die Geschichte der Umami-Entdeckung von vorn. Herr Ikeda, japanischer Chemiker und Nachkomme eines alten Samurai-Clans, liebte gutes Essen und vor allem die selbstgekochte Brühe seiner …