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Die Buddha Bowl-Formel

Buddha Bowl Rezept

Sie ist der neue Trend in Foodie-Kreisen: Die Buddha Bowl. Diese superleckere Angelegenheit ist noch gesünder als Salat. Bei ihrer Kreation kannst Du Deiner Phantasie freien Lauf lassen, solange Du die Buddha Bowl-Formel befolgst.

Besser als Salat?

Salat ist ja schön und gut, doch ab und zu brauche ich einfach etwas Warmes im Magen. Okay, ehrlich gesagt, nicht nur ab und zu, sondern mindestens zweimal am Tag. Vor allem im Winter sollte man nicht nur auf Salat setzen, denn die traditionelle chinesische Medizin und Ayurveda empfehlen vor allem in der kalten Jahreszeit Speisen, die einheizen. Für mich prima, denn ich friere sogar bei zwanzig Grad. Deshalb finde ich die Buddha Bowl einfach famos: Sie ist vollgepackt mit supergesunden Zutaten (keine Sorge, nicht mit teuren Superfoods ;-)) und kommt eben warm auf den Tisch. So kann mein Körper die Nährstoffe besser aufnehmen und die Verdauung freut’s. Wie ihr auf dem Foto oben sehen könnt, ist meine Buddha Bowl eine bunte Angelegenheit, denn ich finde, wenn das Auge schon ausflippt vor Begeisterung schmeckt es noch viel besser.

So, lange Rede kurzer Sinn, ihr wollt bestimmt wissen, warum das Ding Buddha Bowl heißt. Etwa, weil man nach ihrem Genuss einen kugelrunden Bauch à la Buddha bekommt? Nein, nein, nein. Im Gegenteil, wer seine Mittagessen ab jetzt immer aus Buddha Bowls bestehen lässt, verliert bestimmt einige Pfunde. Nein, der Name soll ausdrücken, dass die Schüssel an sich so prächtig gefüllt ist wie Buddhas Bauch. Mit Zutaten, die Dir gut tun und Deinem Körper eine große Freude machen.

Die einfache Formel einer Buddha Bowl

Buddha Bowl RezeptKommen wir nun zum „technischen“ Part, also dem Rezept. Das Coole ist, dass es kein strenges Buddha Bowl Rezept gibt, sondern eher eine Art „Formel“.  Keine Sorge, sie ist kinderleicht und hat mit Physik nichts zu tun. Die Formel besagt lediglich, dass man folgende Dinge in eine Buddha Bowl hineintun sollte:

  • Gutes Getreide (z.B. Hirse, brauner Reis, Amaranth oder Pseudogetreide wie Quinoa)
  • Gemüse und zwar gern mehrere Sorten
  • Obst (weil die Kombi von Gemüse und Früchten einfach sagenhaft lecker und gesund ist)
  • Hülsenfrüchte (für die Proteine, Du weißt schon….)
  • Bratlinge (z.B. Falafel, Grünkernbratlinge oder für Fleischesser auch Frikadellen)
  • Toppings, um die Bowl noch mehr aufzupeppen (z.B. Nüsse, Samen, getrocknete Früchte oder Feta-Käse)
  • Dressing oder Dip (z.B. Hummus oder Tahini-Öl-Dip, siehe unten)

So, das ist die Buddha Bowl-Formel. Easy, oder? Kommt alles zusammen hübsch aufs Tellerchen und ab geht die wilde Geschmacksfahrt. Was sie so besonders macht, ist die Zusammenstellung gesunder Zutaten mit Gewürzen und fruchtigem Dressing zu einer warmen Einheit plus die Abwechslung zwischen weichem Gemüse und crunchy Toppings. Ach, ich liebe das.

Buddha Bowl vorbereiten und mitnehmen

Die Buddha Bowl lässt sich gut vorbereiten und am nächsten Tag in der Mikrowelle kurz erhitzen. Die Mikrowelle ist zwar eigentlich nicht die feine englische bzw. asiatische Art, aber anders können wir als Menschen, die ihre Mittagspause im Büro haben, eben nicht bewerkstelligen.

Noch mehr Inspirationen für Buddha Bowl Varianten findest Du auf Pinterest.

Buddha Bowl, der warme Bruder des Salats
 
Vorbereitung
Kochzeit
Zeit insgesamt
 
Buddha Bowls sind voller Vitamine, Nährstoffe und gesunder Zutaten. Die einfache "Formel", nach der Du eine Buddha Bowl erstellst, lässt viel Freiraum für eigene Kreationen.
Autor:
Mahlzeit: Hauptmahlzeit
Portionen: 1
Zutaten
  • Circa 10 Esslöffel gekochte Quinoa
  • 1 Rote Bete (aus dem Glas oder eingeschweißte)
  • 50 Gramm Bio-Babyspinat
  • 4 EL gekochte rote Linsen
  • 4 EL gekochte Edamame
  • 2 EL Feta
  • ½ Apfel
  • Grünkernbratlinge (z.B. von Demeter oder Alnatura)
  • Handvoll Sesamkörner
  • Handvoll Kürbiskerne
  • 2 getrocknete Aprikosen
  • Fürs Dressing:
  • 1 EL Tahina (arabische Sesampaste)
  • Saft einer halben Limette
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Apfelessig
  • 1 TL Ahornsirup
  • Salz, Pfeffer
So wird's gemacht
  1. Die rote Bete raspeln und mit der Quinoa vermengen, bis diese pink wird.
  2. Die Bratlinge nach Packungsanleitung zubereiten.
  3. Alle Zutaten in einer Bowl (=Schüssel) anrichten.
  4. Für das Dressing die Dressingzutaten zusammengeben und mit einer Gabel vermengen. Dressing über die Bowl geben, fertig.
Heilwirkung
Diese Bowl ist für alles mögliche gut: Die Rote Bete verbessert die Blutbildung, Linsen und Edamame liefern wertvolle Proteine, bringen Stoffwechsel und Verdauung auf Trab, Nüsse liefern wertvolle Fette...

 

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5 Kommentare

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  4. Rose Szanyi sagt

    Warum ist der Buddha Bowl mit so viel bestückt??Simpel ist immer besser für den Körper!!Warum muß alles immer super,trouper sein??Auch für Vegan Beginner is viel besser einfach zu beginnen,wie Thai Food,da gibt es zwei verschiedene Gemüse,eine Zwiebel,ein bischen Abrieb von Ingwer was man super mit einem Teelöffel machen kann,wie die Asiaten!!Unser Körper ist mit so vielen verschiedenen Zutaten überfordert!Vegan kann auch weniger hoch schätzen,man muß nur dankbar für die wunderbaren Gemüse sein.Die süße einer Bio Mohrübe mit etwas Porre u. Knobi,in Gee oder Öl was will man mehr!!Und wer sich verwöhnen möchte hat Kokosfleisch dazu,einfach aber köstlich!!Danke Dir,der Schreiber

    • Lieber Schreiber, vielen Dank für Deinen Kommentar. Du hast Recht, heute streben wir immer danach, alles wie Du sagst Super zu machen und oft würde auchsimples Gemüse seinen Dienst für den Körper tun. Aber aus Geschmacksgründen bestücke ich meine Buddha Bowl gern vielfältig, zudem soll man dem Körper auch möglichst verschiedene Obst und Grmüsesorten über den Tag verteilt anbieten, siehe dazu meinen Artikel über Dr. Gregers 12 Nahrungsmittel, die wir täglich essen sollten.
      Die Thaiküche liebe ich auch, habe sie aber bis jetzt als sehr zutatenreich kennengelernt, ein Gericht enthält viele verschiedene Kräuter, Gewürze und Gemüse und bietet dem Körper so auf einen Schlag viele verschiedene Nährstoffe.
      Liebe Grüße, Anna

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